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»Ein Hauch von Glück« Kalligrafien von Andrea Felber

22. September 2018 bis Ende April 2019 / 3. Ausstellung 2018

Kalligrafie (Ausschnitt) von Andrea Henriette Felber

Kalligrafie (Ausschnitt) von Andrea Henriette Felber

EIN HAUCH VON GLÜCK

Was ist Glück? Eine einfache Frage auf den ersten Blick. Jedoch gar nicht so leicht zu beantworten. Seit geraumer Zeit stelle ich mir diese Frage und ich komme immer mehr zu der Erkenntnis, dass Glück mit sehr viel Dankbarkeit verbunden ist.
Das Geheimnis des Glücks ist auch eine Sache der Perspektive. So banal es klingt: wer sein Glück findet oder es bereits hat, muss es sehen und auch erkennen. Glück setzt sich oft aus winzigen Kleinigkeiten zusammen und von der Wahrnehmung jedes Einzelnen hängt es ab, wie er Glück empfindet.
Glück kann man spüren, hören, fühlen, sehen. Es ist für mich ein Glücksgefühl, wenn die Feder über das handgeschöpfte Papier schwebt, wenn Zeit und Raum verschmelzen und in einer Form von Glückseligkeit Buchstaben auf das Papier tanzen. In diesen Momenten bin ich zu tiefst dankbar und glücklich.
Das Glück kann aber auch sehr zerbrechlich sein. Dann wieder ist es Glück, wenn einem Menschen auf den Lebensweg begleiten. In solchen Augenblicken bin ich sehr ergriffen und zu tiefst dankbar.
Glück ist, wenn man Menschen findet, die einem das Gefühl geben, dass für sie die sieben Regeln der Barmherzigkeit keine leeren Worte sind. Ich gehe ein Stück mit dir. Du gehörst dazu. Ich teile mit dir. Ich rede gut über dich. Ich besuche dich. Ich höre dir zu. Ich bete für dich. Das sind die sieben Regeln der Barmherzigkeit. Diese Regeln spüren zu dürfen ist für mich wahres Glück.