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»Kalligrafischer Nord-Süd-Dialog« Arbeiten von Ursula Stockhammer und Eveline Petersen-Gröger

22. Juni bis 22. September 2019 / 2. Ausstellung 2019

Ursula Stockhammer und Eveline Petersen-Gröger: »Tiffany-Streifen«

Ursula Stockhammer und Eveline Petersen-Gröger: »Tiffany-Streifen«

Ursula Stockhammer aus München und Eveline Petersen-Gröger aus Hamburg lernten sich vor ca 20 Jahren im Kloster Santa Maria del Bigorio (Tessin) bei einer Werkwoche mit Andreas Schenk kennen.
Die jährlich wiederkehrenden, legendären Werkwochen führten zu einem fortwährenden Kontakt zwischen Ursula und Eveline und einer Freundschaft mit gegenseitigen Besuchen.
Der Wunsch kalligrafisch an gewählten Themen einen Austausch zu haben, führte zum dem seit 12 Jahren andauernden Dialog, der ab 22. Juni im Bartlhaus in Pettenbach in Form von Büchern und Leporellos zu betrachten ist.
Monatlich wurden bzw. werden Kalligrafien im festgelegten Format zur jeweils Anderen geschickt. Ein Jahr wird an der ausgewählten Lektüre gearbeitet. Am Ende dieses Prozesses steht ein Treffen, meistens in Süddeutschland, bei dem dann die Arbeiten besprochen und in der Mitte zerteilt werden, damit jeder von jeder Arbeit eine halbe Seite hat.
Daraus entsteht dann ein entsprechendes gebundenes oder geklebtes Objekt.
Die ganze Sache bereitet letztlich immer soviel Freude, dass ein nächstes Thema bestimmt und wieder von vorne angefangen wird.
Zweimal zehn Objekte sind bisher mit unterschiedlichen Themen entstanden. Ein paar Themen seien als Beispiel genannt: Pablo Neruda »Die Wörter«, T. Capote »Frühstück bei Tiffany«, »Venedig«, die Menschenrechte, das Wort »eigentlich«, und andere.
Dass dieses Projekt so beständig über Jahre geführt wird, war nicht geplant. Es zeigt eine Vielfalt unbekümmerter Freude an Schrift und Farben, nicht ahnend, dass die Ergebnisse einmal in der Öffentlichkeit gezeigt werden.
Ursula Stockhammer und Eveline Petersen-Gröger

Ursula Stockhammer und Eveline Petersen-Gröger: »eigentlich«

Ursula Stockhammer und Eveline Petersen-Gröger: »eigentlich«