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2. Kalligraphie-Ausstellung 2008 | Emily Bohley

Marí Emily Bohley, geboren 1973 in Görlitz, aufgewachsen in Halle an der Saale, studierte von 1996 bis 1999 am Roehampton Institute London bei Professor Ewan Clayton und Jen Lindsay und erwarb dort den BA Calligraphy and Bookbinding. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Künst-lerin mit Schwerpunkt Schrift- und Buchkunst in Dresden. Neben Auftragsarbeiten und ihrer freien künstlerischen Arbeit führt sie zahlreiche Kurse im In- und Ausland durch. Von 1999 bis 2006 leitete sie die Galerie »Blue Child« in der Dresdner Kunsthofpassage.

Marí Emily Bohley nutzt Schrift als künstlerisches Ausdrucksmittel. Das Ge-schriebene verläßt häufig den Bereich des Lesbaren, begibt sich in die freie Formensprache und kann auch abstrakte Gestalt annehmen. Dabei reduziert Marí Emily Bohley die Schrift manchmal auf den Duktus und dessen Strichqualität.
Es geht um die Darstellung eines Gedankens, Wortes oder Textes. Der Betrachter erhält Raum für eigenes Interpretieren, Fragen und Verstehen.
Als Abbild des Lebens (wo die Dinge auch nur selten ganz eindeutig, klar und einfach sind) schätzt sie die Technik der Collage – das Verdecken von Schichten, das Freilegen und Überlappen.

Buchobjekte bieten ihr die Möglichkeit, dreidimensional zu arbeiten und dabei eine besondere Haptik zu erzeugen.

Zur Beschreibung ihrer Arbeitsweise zitiert die Künstlerin gern den Schriftsteller Klaus Theweleit: »Wenn man anfängt, Buchstaben frei und triebhaft sein zu lassen, werden sie, das ist zu befürchten, in anderer, in anarchistischer Gestalt hinter ihren Buch-Stäben hervorbrechen. Rüttelt man ein bißchen an ihren Gittern, fallen jede Menge Geschichten aus ihren Kronen und man ist womöglich die Glücksmarie.«

Informations-Folder zu dieser Ausstellung
www.mari-emily-bohley.de
 

Mitgefühl
»Mitgefühl«

Wohin gehen und fliehen?
»Wohin gehen und fliehen?«

Keine Zeit …
»Keine Zeit …«

Schreibfluß
»Schreibfluß«